Definiert, wann eine Antwort erwartet wird, und welche Fälle sofortige Reaktion brauchen. Ein kurzer Leitfaden mit Beispielen verhindert Missverständnisse. Hinterlegt eine Telefonnummer für echte Notfälle. So verschwinden Dringlichkeitsmasken, und Vertrauen ersetzt unruhige Daueraufmerksamkeit im Alltag spürbar.
Beschreibt, wofür E-Mail, Chat und Tickets jeweils stehen. Statusupdates ins Ticket, Diskurs in den Chat, Entscheidungen in die Besprechungsnotiz. Reduziert Mehrfachkommunikation und verhindert, dass Nachfragen als Benachrichtigungsregen niedergehen. Ordnung spart Zeit und Nerven für alle Beteiligten.
Blockt gemeinsame Fokuszeiten im Kalender und respektiert sie. Nutzt Statusanzeigen ehrlich: nicht erreichbar heißt wirklich nicht erreichbar. Wer unterbricht, liefert Kontext und Ziel. So entsteht eine Kultur, in der Stille produktiv wirkt und Unterbrechungen ihren wahren Preis zeigen.
Erstelle eine Liste aller Apps mit Mitteilungen. Frage dich: Wer darf mich erreichen, wofür, und wann? Lösche, dämpfe oder bündle konsequent. Plane eine Nachkontrolle in einer Woche. Diese halbe Stunde bringt oft erstaunlich viel Ruhe zurück.
Wähle feste Intervalle für tiefe Arbeit und kurze, klare Pausen. Starte Timer, schalte Netzwerke in Fokusprofilen stumm, notiere Störungen auf Papier. Nach drei Runden analysierst du, welche Mitteilungen trotzdem durchkamen, und passt Ausnahmen feinfühlig, aber mutig an.
Jeden Sonntag prüfst du Bildschirmzeitberichte, räumst Startbildschirm-Seiten auf und justierst Profile. Feiere kleine Siege, etwa einen Nachmittag ohne ungeplante Unterbrechung. Teile deinen Fortschritt in den Kommentaren oder per Nachricht, damit andere von deinen Erkenntnissen profitieren.